Reisetagebuch

26.05.2005: Kongo (Brazzaville), von Pointe-Noire bis Nzassi

Endlich haben wir unser Angola-Visum. Da wollen wir es auch nutzen und fahren zur nahen Grenze. Doch zuvor haben wir uns noch etwas verquatscht und netten Engländer eine Illusion genommen.

Am letzten Abend in Pointe-Noire hatten sich zwei englische Paare, unterwegs mit einem Landrover und einem Range Rover jeweils mit Dachzelt, zu uns an den Strand gestellt und waren ausgesprochen optimistisch, das Angola-Visum in kürzester Zeit zu bekommen. Als wir berichteten, verwiesen sie auf gute Kontakte italienischer Afrikafahrer, mit denen sie zusammenfahren. Entsprechend gespannt waren wir, wie es ihnen ergehen wird. Als wir durch die Konsulatspforte gehen, wollen sie gleich hinterher schlüpfen, doch da wird eingegriffen. Von drinnen sehen wir, dass ihnen jede Menge erklärt wird. Die guten „contacts“ bringen das Konsulat nicht aus der Ruhe. Same procedure as we had! Aber sie sollten immerhin ihren Antrag an diesem sprechstundenfreien Tag stellen können – nachdem sie das Anschreiben und jede Menge Kopien besorgt hatten.
Die Fahrt zum Grenzort erfolgt auf guter Teerstraße zügig und ohne Polizeikontrollen. Erstaunlich! Und dann sind wir auch schon draußen. Immigration und Zoll haben schnell einen Schlussstrich unter das Kapitel Kongo (Brazzaville) gezogen.

26.05.2005

Nzassi
Kongo (Brazzaville)

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