Reisetagebuch

20.04. – 21.04.2005: Kamerun, von Otu bis Buea

Auch Kamerun hat seine Grenze „abgeschlossen“. Erst nach dem wir die Zoll- und Einreiseformalitäten zügig erledigt haben, wird aufgeschlossen und GeU darf passieren. Die Landschaft verändert sich nicht. Wir fahren weiterhin durch den Urwald, aber die Qualität der Straße nimmt stark ab.

Unser Ungetüm schaukelt uns mal wieder heftig durch. Die Piste ist sehr schmal und hat zu beiden Seiten Rillen vom ablaufenden Wasser, die heftiger als jegliches Wellblech sind. Wir sind schon gut genervt und stellen bei der Mittagsrast fest, dass wir die hintere Tür an der Grenze nicht wieder richtig verriegelt hatten. Die Folge dieses gemeinsamen Versagens: Millimeter hoher Staub überall im Wohnmobil. Also müssen wir erst einmal putzen. Die Stimmung hat - hungrig und durstig wie wir waren - einen Tiefpunkt erreicht.
Umso erfreuter sind wir, als wir auf dem Weg von Mamfe nach Kumba zwischendrin 50 Kilometer auf guter Teerstraße zurücklegen können. Die Besteigung des Mount Kamerun rückt in erreichbare Nähe. Leider endet die Teerstraße so unverhofft wie sie begann. Lediglich eine sehr lange und hohe sowie wahrscheinlich teure Brücke unterbricht die ansonsten eher schlechte Piste. So müssen wir eine weitere Nacht auf der Strecke verbringen und erreichen am nächsten Vormittag Buea, den Ausgangspunkt der Trekkingtour. Wir haben es trotz diverser Schwierigkeiten geschafft und beginnen mit den Vorbereitungen für unsere dreitägige Bergtour!

21.04.2005

Buea
Kamerun

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