Ausbau

Diesmal sind im Koffer noch keine Wohnmobileinbauten und Fenster vorhanden und wir können von Grund auf planen. Dies geschieht etwas moderner und weniger adhoc mit einem 3D-CAD-Programm.
Bevor es allerdings an den Innenausbau ging, stand der Umbau auf Allradantrieb mit den dafür erforderlichen Veränderungen sowie der Einbau anderer Tanks, einer Seilwinde und von Stauboxen an.

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So haben wir GeU II übernommen und … … werden das daraus machen!

Dank Tiefkühlkoffer mit 6 cm Wandstärke ist eine zusätzliche Isolierung nicht erforderlich. Einbauten wurden an den alten Regalbefestigung verschraubt oder flächig verklebt und vernietet. Neu eingebaut wurde je eine Dachluke zum Öffnen und eine mit Ventilator, insgesamt sechs Fenster zum Öffnen und ein Durchgang zum Fahrerhaus. Für die Türen und Schubladen bedienten wir uns im IKEA-Sortiment, der Rest entstand als Rahmenkonstruktion aus Latten und Sperrholz. Für die Nasszelle wird die Eingangsbereich doppelt genutzt. Toilette, Waschbecken und Dusche haben dort ihren Platz gefunden. Auf der anderen Seite wurde die Küchenzeile mit Spülbecken, Gaskocher, Backofen und Kühlschrank sowie mehreren Schränken und viel Stauraum für Ausrüstung und Proviant eingebaut. Die Sitzbänke mit Tisch bzw. das Bett entstanden auf einem Podest, in dem Gasflaschen, Wassertanks, Batterie, Ladetechnik und Staufächer sowie das Ersatzrad und Werkzeug untergebracht sind.

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Viele Kabel für das 12-Volt-Bordnetz und seine Verbraucher wurden gezogen, Gasleitungen für den Kocher und den Backofen installiert, Wasserleitungen von den Tanks zur Küchenzeile und zum Bad gelegt und mit der Wasserpumpe verbunden. Alle Holzoberflächen wurden mehrfach mit Wachslasur bearbeitet.

Besuche in den verschiedensten Baumärkten sind tägliche Bau-Routine. Unmengen an Schrauben, Winkeln und Holz fanden beim Ausbau Verwendung. Zwischendurch schätzen wir mal und kommen zu folgenden Zahlen für die Ausbaustatistik (Stand: 09.04.2017):

  • 30 Quadratmeter Multiplex- und Tischlerplatte für Verkleidung und Möbel
  • 140 Meter Dachlatten als Rahmen und Stützen für alle Einbauten
  • 2.500 Schrauben unterschiedlichster Länge und Dicke
  • 200 Meter Kabel für das gesamte Bordnetz

Impressionen vom Ausbau