Reisebericht

13.08.2017, Bosnien und Herzegowina III

13.08.2017 bis 13.08.2017, Bosnien und Herzegowina, Neum bis Neum (mehr Orte gibt es laut Karte nicht)

Und da sind wir wieder in Bosnien und Herzegowina – noch kürzer als zuvor in Kroatien. Knappe zehn Kilometer führt die Küstenstraße durch Bosnien und Herzegowina, damit auch dieses Land einen Adria-Zugang hat. Wir erfreuen uns über die schönen Blicke auf die Küste und die vorgelagerten Inseln und dann reisen wir auch schon wieder zum nun vierten Mal nach Kroatien ein.

13.08.2017, Kroatien III

13.08.2017 bis 13.08.2017, Kroatien, Metkovic bis Grenze ohne Namen

Wir sind zum dritten Mal in Kroatien – wenigstens für eine knappe Stunde. Wir nehmen die kleine Nebenstraße und wollen den etwas mehr im Landesinneren liegenden Grenzübergang nach Bosnien und Herzegowina (stimmt wirklich) nehmen. Wir fahren durch kleine Dörfer, alles wirkt sehr ruhig und entspannt. Auffallend ist, dass es in Kroatien deutlich sauberer ist. Es liegt kaum Müll in der Gegend herum. Die Straße zieht sich in die Berge, wir kommen höher und haben einen schönen Ausblick auf die sehr grüne Ebene, in der vermutlich auch eine Quelle ist und zum Fluss wird. Nur kennt unsere „Katrin“, unser Navigationsgerät, die Straße nicht und spricht stetig vom Umkehren. Weiß sie etwas, was wir nicht wissen? Ja, sie ist schlauer als wir. Denn der Grenzübergang ist nur für „Locals“. Aber wir müssen keinen riesigen Umweg fahren. Es gibt eine kleine, neue Straße, die uns weiterhin schöne Blicke auf das Grün unter uns beschert. Kaum sind wir über den Mini-Pass, bleibt es schön. Erstmals sehen wir die Adria im spätnachmittäglichen Sonnenlicht. Und dann heißt es auch schon links abbiegen und wir stehen wieder an der Grenzstation. So langsam haben wir uns wieder dran gewöhnt, vor den Schaltern zu stoppen und die Ausweise zu zeigen.

13.08.2017, Bosnien und Herzegowina II

05.08.2017 bis 13.08.2017, Bosnien und Herzegowina, Koz. Dubiza bis Visici

Mit dem zweiten Grenzübertritt nach Bosnien und Herzegowina steht nun dieses uns komplett unbekannte Land im Mittelpunkt. Viel wissen wir nicht über Land und Leute, wollen auf jeden Fall in die Städte Sarajewo und Mostar und lassen uns dann wie immer kurzfristig vom Reiseführer leiten, der uns aber zu sehr auf Kirchen und Moscheen konzentriert ist. Wir sind insgesamt von der Natur mit den vielen tiefen Tälern begeistert und haben am Ende großartige Tage im Nationalpark Sutjeska im Süden des Landes. Die Städte Sarajewo und Mostar sind eine Reise wert, auch wenn sie extrem überfüllt sind – mit Menschen und Souvenirshops. Dortige Ausstellungen geben uns Einblicke in die kürzliche Kriegsgeschichte der Länder des Balkans.

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05.08.2017, Kroatien II

02.08.2017 bis 05.08.2017, Kroatien, Novi Grad bis Hrvatska Dubica

Die Wiedereinreise nach Kroatien erfolgt, weil wir in den Naturpark Lonjsko Polje wollen. Im größten Sumpfgebiet Europas leben viele Vögel, vor allem Störche und die größte Löffler-Kolonie Europas. Dazu gibt es ein Weingebiet, das zwar unbekannt ist, aber dessen Winzer schon manche Preise eingeheimst haben. Und hier ist es wirklich heiß. Wir können endlich „durchglühen“. Das war vor allem mein Wunsch für die Balkanreise!

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02.08.2017, Bosnien-Herzegowina I

01.08.2017 bis 02.08.2017, Bosnien und Herzegowina, Izacic bis Novi Grad

Die erste Stipvisite in Bosnien und Herzegowina ist wirklich kurz. Wir tanken günstiger, aber das ist nicht der Grund. Die Fahrt durch das Land ist eine Abkürzung, um nach Zentralkroatien zu kommen und gibt uns erste Eindrücke von diesem Land.

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01.08.2017, Kroatien I

26.07.2017 bis 01.08.2017, Kroatien, Balno Polje bis Licko Petrovo Selo

Unser erster Kroatien-Aufenthalt ist geprägt durch viel Natur. Das Flusstal der Gacka und der Nationalpark der Plitvicer Seen sind unsere ersten Ziele. Dazu gibt es noch ruhige Tage und sogar notgedrungen einen Pausentag, an dem wir nicht unbedingt an GeU hätten basteln müssen, aber es tun. Schließlich sind wir immer noch in der Kennenlernphase und beim Optimieren.

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26.07.2017, Balno Polje

21.07.2017 bis 26.07.2017, Slowenien, Wurzenpass bis Balno Polje

Mit Slowenien beginnt für uns die Balkantour. Allerdings ist es fraglich, ob wir mit dem Passieren der Grenze wirklich auf dem Balkan sind. Das diskutieren wir sogar mit anderen Reisenden an einem Aussichtspunkt. Also kurzes „Aufschlauen“ bei Wiki: das slowenische Staatsgebiet liegt nicht komplett auf dem Balkan. Denn der nördlichste Teil gehört zu den Alpen. Diese Julischen Alpen sind atemberaubend schön. Hier gibt es den Nationalpark Triglav, der uns etliche Tage begeistern wird. Allerdings hätten wir uns intensivere Begegnungen gewünscht, aber erst hatte GeU II andere Pläne mit uns und dann gab es eine Wetteränderung mit sehr viel Regen.

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21.07.2017, Wurzenpass

19.07.2017 bis 21.07.2017 – Österreich – Bad Reichenhall bis Wurzenpass

An sich wollten wir relativ zügig nach Slowenien fahren, um dort im Nationalpark im Nordwesten des Landes die ersten Tage zu genießen und „runter zu kommen“. Doch warum nicht schon in Österreich mit dem „Touri-Programm“ anfangen? Arthur erinnert sich an die größte Eishöhle der Welt, wo er vor 29 Jahren im Rahmen seiner Alpen-Radtour war. Sie liegt unweit südlich von Salzburg in Werfen.


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20.07.2017, Turracher Höhe

Heute die erste ernstzunehmende Geländefahrprobe mit GeU II absolviert: teils deutlich über 30° Steigung auf schottriger Strecke – im ersten Gang mit Geländeuntersetzung gut und kontrolliert rauf wie runter geschafft – und wieder etwas mehr Vertrauen in unser Auto …

19.07.2017, Übersee

16. Juli 2017 bis 19. Juli 2017 – Deutschland – Berlin bis kurz vor der österreichischen Grenze

Es liegen wieder einmal spannende Zeiten hinter uns, als wir schließlich am 16. Juli 2017 Berlin mit dem Ziel Balkan verlassen. Nicht alles war in den Wochen davor nach Plan verlaufen, doch nun konnten wir mit nur wenigen Tagen Verspätung die Balkantour starten. Statt in GeU II saßen wir allerdings in einem Mietwagen, vollgestopft mit allem, was man für eine achtwöchige Tour so braucht: Kleidung, Bettwäsche, Wanderausrüstung, Lebensmittel, Sonnenschutz und noch einiges an Werkzeug. unser Ziel: GeU II, der seit eineinhalb Wochen bei Familie Keller bei Schweinfurt, professionelle Iveco-Schrauber und Wohnmobilbauer, statt. Dort stand GeU II seit der TÜV-Vollabnahme.


Wie kam es dazu, dass wir die Vollabnahme in Schweinfurt haben lassen machen? Weiterlesen

18.07.2017, Übersee

Fotoshooting mit GeU II am Chiemsee …

12.07.2017, Berlin

Wieder zurück in Berlin ist nun auch die Erstellung deutscher Papiere für unser ehemals italienisches Auto und die Zulassung in höchst effizienten 22 Minuten von der Straßenverkehrszulassungsbehörde erledigt worden. Wenn man dann einen Termin hat, kann man sich über die Bearbeitung nicht beklagen …

Jetzt geht’s los!

06.07.2017, Schweinfurt

Dank der professionellen Vorbereitung des TÜV-Termins durch den 4×4 Service Keller hat die Vollabnahme hier auf Anhieb geklappt. Jetzt kann der Adrenalinspiegel wieder sinken und wir uns freuen, dass nach über 4 Jahren mit mehr als 2.000 Stunden Arbeit der Bau unseres Expeditionsmobiles abgeschlossen ist.

Berlin, 03.07.2017

Die letzten Arbeiten gehen voran – immer wieder erfreulich, wenn nach dem Anschluss umfangreicher Kabelbäume an das Radio-Navi dort alles einschließlich Rückfahrkamera funktioniert!

Berlin, 28.06.2017

Die TÜV-Abnahme ist in Arbeit – gestaltet sich allerdings etwas mühselig. Voraussichtlich am 06.07.2017 soll die Volluntersuchung mit Umschreibung auf deutsche Papiere, Eintrag Wohnmobil sowie Umrüstung auf 4×4 und größere Reifen stattfinden, so dass wir dann am 12. Juli die deutschen Papiere und Kennzeichen machen könnten – nun ja – in leichter Abwandlung des Spruchs befinden wir uns vor Gericht, auf hoher See und beim TÜV in Gottes Hand …