Reisetagebuch

27.07. bis 29.07.2010, Ukraine, Kerch bis Feodosiya

„Das ist ja ein Haus!“. Mit diesen Worten werden wir von den ukrainischen Grenzbeamten begrüßt. Im Gegensatz zur ersten Einreise in die Ukraine kommen wir schnell und unproblematisch ins Land. Dann erholen wir uns zwei Tage auf der Arabat-Nehrung am Asovschen Meer - vom Kranksein, von den Reparaturen an GeU, von der Aus- und Einreise.

Die Einreise in die Ukraine gehörte mit den zu einfachsten. Wir dürfen sogar im Auto sitzen bleiben, was bei 35 Grad ein zweifelhaftes Vergnügen ist. Die Pässe werden abgeholt und uns nach 10 Minuten mit einem Einreisestempel zurückgebracht. Etwas Ärger will uns ein Beamter machen, der kurz unter GeU´s Motor schaut, Arthur ruft und ihn auf angeblich neue Ölflecken auf der Straße aufmerksam macht. Natürlich ist unser Auto nicht gerade ölfrei und tropf von Zeit zu Zeit, möglicherweise auch an der Grenze, aber viele andere Fahrzeuge tun es hier auch. Wir verstehen zwar das Wort „Protokoll“, aber tun lieber so, als ob wir gar nichts verstehen. Schnell gibt der „Clown“ auf und verschwindet.
Dann rollen wir bei den 35 Grad weiter und finden ein nettes Plätzchen auf der Arabat-Nehrung. Leider liegt hier ziemlich viel Müll von unseren Vorgängern herum. Das ist schade und war in Russland deutlich anders. Hier sind wir vor allem faul. Allerdings beschäftigen wir uns mit dem Krim-Reiseführer, damit wir unseren Aufenthalt planen können. Denn nun steht die Entdeckung der Krim an.

29.07.2010

Feodosiya
Ukraine

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