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GeU wird ausgebautSchon die Vorbesitzer hatten mit dem Innenausbau begonnen. Aber um alles aus "einem Guss" und nach unseren Vorstellungen zu haben, haben wir praktisch von vorne angefangen. Im Juli 2004 begann der Ausbau, zun?chst nur an den Samstagen. Schlie?lich hatten wir keine Eile, sollte es doch erst viel sp?ter losgehen. Als dann die Entscheidung, noch 2004 los zu fahren, getroffen war, wurde der Ausbau forciert. Mehrere Tage die Woche wurde gewerkelt.
Die W?nde wurden mit 4 cm Styropor isoliert, eine stabile Unterkonstruktion eingezogen und mit Holz verkleidet. Neu eingebaut wurde eine Dachluke zum ?ffnen und mit Ventilator, ein Fenster zum ?ffnen ?ber dem Herd und ein Fenster im Bad. F?r die Nasszelle wurde die hintere linke Ecke abgetrennt. Toilette, Waschbecken und Dusche haben dort ihren Platz gefunden. Auf der anderen Seite entstand die K?chenzeile mit Sp?lbecken, Gaskocher, Backofen und K?hlschrank. Mehrere Schr?nke und viel Stauraum f?r Ausr?stung, Proviant und Ersatzteile entstanden.?
? Viele Kabel f?r das 12-Volt-Bordnetz und seine Verbraucher wurden gezogen, Gasleitungen f?r den Kocher und den Backofen installiert, Wasserleitungen von den Tanks zur K?chenzeile und zum Bad gelegt und mit der Wasserpumpe verbunden. Alle Holzoberfl?chen wurden mehrfach mit Wachslasur bearbeitet. Unter dem Aufbau wurden am Fahrgestell mehrere Halterungen f?r 20 Liter Natokanister und Stauboxen angebracht. Besuche in den verschiedensten Baum?rkten wurden fast zur allt?glichen Bau-Routine. Unmengen an Schrauben, Winkeln und Holz fanden beim Ausbau Verwendung. Als wir fertig waren, haben wir mal gesch?tzt und sind zu folgenden Zahlen f?r die Ausbaustatistik gekommen:
Nach einem Jahr in Afrika konnten wir feststellen, dass sich unser Fahrzeug mit dem von uns vorgenommenen Ausbau bew?hrt hat. Aber GeU bleibt eine ?Lebensaufgabe? ? vor allem f?r seinen Chef-Ingenieur Arthur. So haben wir seit unserer R?ckkehr nach Berlin noch einmal um die 650 Stunden investiert, um das Unget?m zu pflegen und zu verbessern. Direkt nach der Reise war ein neues Wechselgetriebe f?llig. Nun l?sst sich GeU wieder in alle G?nge schalten. Das alte Getriebe wird im n?chsten Winter ?berholt. Nat?rlich standen nach der gro?en Tour diverse Pflegearbeiten an. Daher wurde das Fahrgestell im Winter 2006/2007 entrostet und gemalt. Das Fahrerhaus musste an vielen Stellen nachgeschwei?t, entrostet und lackiert werden. Durch das Einkleben von Gummimatten unter der Verkleidung des Fahrerhauses und das Anbringen von einem Filzbezug unter dem Dach hoffen wir, dass es beim Fahren nicht mehr so ?dr?hnt?. In der Wohnkabine wurden die Schr?nke abgeschliffen und mit Lack statt wie am Anfang mit Wachs ?berzogen. Die Tankkapazit?ten wurden durch den Austausch des urspr?nglichen runden IFA-Tanks durch viereckige Tanks stark erweitert (statt 180 Litern sind es jetzt 500 Liter). Dies erforderte, den Auspuff hinter dem Fahrerhaus nach oben zu legen, um Platz f?r die Tanks zu schaffen. Au?erdem brachten wir neue Stauk?sten an, so dass noch mehr Platz f?r Bergezeug, Generator, Ersatzteile und Werkzeug ist. Schlie?lich braucht GeU eine ordentliche Drohkulisse, damit er nicht auf dumme Gedanke kommt! Neu dazu gekommen ist ein Landstromanschluss mit Ladeger?t und ein Ladewandler, so dass eine R?ckladung der Fahrzeugbatterien ?ber Landstrom und die Solarpanels m?glich ist. Au?erdem wollten wir uns mal schauen, wie GeU ohne Wohnkabine aussieht und haben den LAK-Koffer mit Hilfe eines Krans heruntergenommen. Ziel der Aktion war der Einbau einer ge?nderten Kofferhalterung mit Silentbl?cken vorn, um dem Fahrgestell etwas mehr Verwindung zu erlauben. Im Winter 2007/2008 haben wir dann durch Einbau eines KKK-27 Turboladers mit Intercooler die schon l?nger gew?nschte Leistungssteigerung erreicht. Seitdem k?nnen wir auf der Autobahn endlich auch bergauf gut mit modernen 40-Tonnern mithalten!:-) Daneben wurde zus?tzlich zur Gasluftheizung noch eine Dieselwarmwasserheizung eingebaut, die mit dem K?hlkreislauf des Motors verbunden ist, und damit flexibel die Bereitung von Warmwasser zum Duschen, die Beheizung der Wohnkabine und die Vorw?rmung des Motors ?bernehmen kann. In der Winterbastelzeit 2008/2009 kam dann noch eine neue Halterung f?r den hochgelegten Auspuff, die Zusatztanks, ein Ersatzrad, bis zu zwei Ersatzreifen, den Luftfilter sowie eine Staukiste zwischen Fahrerhaus und Kabine dazu. Zus?tzlich haben wir die alte DDR-Luftdruckanlage durch eine "moderne" Vierkreisschutzanlage mit Lufttrockner ersetzt. Insgesamt haben wir damit mittlerweile ca. 2.000 Stunden an GeU gebastelt.
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