Reisebericht

30.09.2019, Deutschland, Berlin

25.09.2019 bis 30.09.2019, Ungarn, Keszthely, bis Deutschland, Berlin

Der Rest der Geschichte ist dann schnell erzählt. Vom Plattensee geht es direkt nach Wien, wo Arthur sein Seminar zur Gemeinwohlökonomie macht und ich einmal in der Stadt und einmal ausführlich an der alten Donau herumlaufe. Wir verbringen die beiden Nächte auf dem Campingplatz Wien West und finden ihn eher gruselig. Die Wohnmobile und Wohnwagen stehen eng beieinander auf Steinplatten, was uns gar nicht gefällt. Wir interpretieren die freie Platzwahl und stehen am Rande der Zeltwiese, was in Ordnung ist. Was gibt es noch zur letzten Etappe zu berichten?

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25.09.2019, Ungarn, Keszthely

17.09.2019 bis 25.09.2019, Montenegro, unterhalb von Zekova Glava und Crna Glava, bis Ungarn, Keszthely

Die restlichen Tage in Montenegro stehen weitgehend unter dem Motto „Nicht bei diesem Wetter“. Wir müssen unsere Pläne ändern und fahren früher als angedacht Richtung Norden. Dort finden wir die Sonne wieder, wechseln sehr häufig Landesgrenzen, machen noch einen Pausentag in Bosnien und finden am Ende doch noch am Plattensee in Ungarn einen Platz – wildcampend, mal mit Sonne, Wolken oder Nebel!

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17.09.2019, Montenegro, unterhalb von Zekova Glava und Crna Glava

12.09.2019 bis 17.09.2019, Albanien, Vermosh, bis Montenegro, unterhalb von Zekova Glava und Crna Glava

Wir verlassen tatsächlich Albanien – nach insgesamt 43 Nächten in drei Etappen. Schön war es! Nun wollen wir nach den ersten zwei Tagen in Montenegro hier noch einige Nächte stehen und die Tage vor allem zum Wandern nutzen – liegt ja nahe, wenn das Land schon „schwarze Berge“ heißt. Wir haben landschaftlich grandiose Touren aus dem Rother-Wanderführer ausgewählt und werden mit Top-Ausblicken belohnt, nicht nur beim Wandern. Am Ausgangspunkt der Wanderung zu Zekova Glava und Crna Glava stellen wir uns trotz des Wildcamping-Verbots in Montenegro einfach hin und genießen den Ausblick aus und neben GeU auf die Bergwelt.

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12.09.2019, Albanien, Vermosh

09.09.2019 bis 12.09.2019, Albanien, Velipoja bis Vermosh über Montenegro

Unser Badeurlaub an der Adria endet schneller als gedacht! Genau an unserem Strandstück wird ein totes Pferd angeschwemmt. Wenig appetitlich. Dazu ist schlechtes Wetter aufgekommen. Wir ergreifen die Flucht, machen in Shkoder einen Versorgungsstopp mit Aktualisierung unserer Homepage im freien WLAN eines Restaurants, um dann den Badeurlaub am Skutarisee fortzusetzen. Das erfordert einen Grenzübertritt nach Montenegro. Auch hier fliehen wir wieder wegen des ungemütlichen Wetters und stehen nach erneutem Grenzübertritt nach Albanien nun im Vermoshtal – bei einem Mix aus Sonne, Wolken und mäßigen Temperaturen, was aber auch an der Höhe von gut 1.000 Metern liegt.

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06.09.2019, Albanien, Velipoja

02.09.2019 bis 06.09.2019, Albanien, Shkodra bis Velipoja

Bevor wir Albanien verlassen, wollen wir noch eine Offroad-Piste aus dem Pistenkuh-Reiseführer fahren, die uns mitten in die albanischen Alpen, ins Gebirgsdorf Theth, bringt. Es gibt zwei Wege nach Theth, beide führen über Pässe von 1.200 bzw. 1.600 Meter Höhe. Eine Zufahrt ist ausschließlich Piste und zwar eher eine der Sorte „brauchen wir nicht zu lange und zu oft“, bei der anderen ist von Theth kommend bis zur Passhöhe Piste, dann neue Asphaltstraße. Für die Hinfahrt wählen wir die reine Piste. War die richtige Entscheidung, denn das muss man nur einmal gefahren sein. In Theth genießen wir die Ausblicke auf die Berge rund um uns und gehen natürlich wandern.

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07.09.2019, Albanien, Shkodra

01.09.2019 bis 07.09.2019, Albanien, Fierze bis Shkodra

Es war in allen Reiseführern und Berichten zu Albanien als Highlight angekündigt und es ist ein Highlight, die Fährfahrt von Fierze nach Koman über den Koman-Stausee. Hier wird der Drin aufgestaut. Auch danach bleiben wir dem Drin treu und übernachten jenseits aller Staudämme an einem Biotop.

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01.09.2019, Albanien, Fierze

26.08.2019 bis 01.09.2019, Albanien, Bllata e Eperme bis Fierze

Nun also wieder Albanien – aber mit dem Schwerpunkt auf den Norden! Hier machen wir mal „richtig“ Strecke und bewegen uns strikt Richtung Nordwesten – wie schon lange nicht mehr. Allerdings stehen wir auch wieder immer mehrere Nächte an einem Standort, erst im Drin-Tal direkt am Fluss, dann im Valbona-Valley direkt am Weg. Wir müssen beide arbeiten, an GeU ist was zu tun und im Valbona-Valley, gehört zu den albanischen Alpen, kann man gut wandern.

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26.08.2019, Nordmazedonien, Debar

23.08.2019 bis 26.08.2019, Nordmazedonien, Bitola bis Debar

Für unsere letzten Tage in Nordmazedonien wollen wir im dritten Nationalpark, im Mavrovo, wandern gehen. Der Weg dahin ist überwiegend durch gute Straßen geprägt – bis wir den „Shortcut“ am südlichen Ende des Parks nehmen und GeU unter den Bäumen durchquälen. Stets sind wir hier auf der Suche nach einer UMTS-Verbindung, da ich aus der Ferne für die Zimmerer-Nationalmannschaft WorldSkills verfolge und bei Facebook poste.

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23.08.2019, Nationalpark Pelister

19.08.2019 bis 23.08.2019, Nordmazedonien, Nationalpark Pelister

Fast hätten wir den Nationalpark Pelister „übersehen“. Das wäre mehr als schade gewesen. Aber zum Glück hatte Arthur Tage zuvor im Mazedonien-Reiseführer die Highlights gecheckt und ihn entdeckt. Wir füllen in Bitola die Vorräte auf, erkundigen uns im am Montag an sich geschlossenen Info-Center für den Nationalpark und finden zwei Fahrstunden und 14 Kilometer später einen traumhaften Platz, wo wir nach einer Nacht den Aufenthalt auf drei Nächte verlängern und dann noch eine Nacht hinzufügen. Muss also wirklich top sein.

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19.08.2019, Nordmazedonien, Bitola

14.08.2019 bis 19.08.2019, Albanien, Korca bis Nordmazedonien, Bitola

Nach dem durchaus lohnenswerten Bierfestival in Korca ist schnell wieder unser übliches Programm angesagt: Natur! Also Berge im Nationalpark Galicia und der Ohridsee mit Tauchen, Schwimmen und Forelle essen. Nach knapp vier Wochen haben wir Albanien verlassen und sind nun in Nordmazedonien.

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14.08.2019, Korca

09.08.2019 bis 14.08.2019, Albanien, Lengerica-Canyon bis Korca

Nach den intensiven Bergerlebnissen wollen wir Richtung der großen Seen im Südosten Albaniens fahren und uns einen Eindruck von Korca machen. Korca besuchen wir am Ende zweimal, erst zum ersten Kennenlernen mit kurzem Stadtrundgang. Dann kommen wir nach vier, ruhigen Tagen am großen Prespasee wieder – zum jährlichen Bierfestival.

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09.08.2019, Lengerica-Canyon

07.08.2019 bis 09.08.2019, Albanien, Lengerica-Canyon und Benje

Der Wohnmobilführer für Albanien empfiehlt den Lengerica-Canyon mit seinen heißen Quellen und dem nahen Dorf Benje. Es ist immer so eine Sache, wie man selbst Empfehlungen dieser Art erlebt. Hier hat sie komplett ins Schwarze getroffen! Ziemlich überraschend erleben wir ein wirkliches Highlight nicht nur dieser Tour, sondern unseres gesamten Reise-Lebens.

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07.08.2019, Permet

03.08.2019 bis 07.08.2019, Albanien, Berat bis Permet

Der nun vierte Bericht über unseren Aufenthalt in Albanien ist sehr „berglastig“. Wir genießen in vollen Zügen die wirklich großartigen Berglandschaften. Wir fahren zweimal in den Tomorrit Nationalpark rein und hoch. Beim ersten Mal wissen wir nichts, bleiben kurz vor dem Ende der Straße mit genialer Sicht stehen und erkunden am Tag drauf zu Fuß den Weg auf die andere Seite der Schlucht. Beim zweiten Mal folgen wir einem Treck der Pistenkuh, erweitern dann aber auf eigene Faust unsere Ortskenntnisse und landen auf einem der höchsten Berge Albanien mit Panaroma auf Teile unserer bisherigen Tour.

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03.08.2019, Berat

30.07.2019 bis 03.08.2019, Albanien, Gjirokaster bis Berat

Von Gjirokaster wollen wir ins nächste UNESCO-Weltkulturerbe, in die Stadt Berat. Wir wollen Piste fahren, sonst wären weite Umwege zu fahren. Wir sind gespannt, wie es sich auf einer Piste fahren lässt, wo die Landkarte den einzigen Hinweis „only 4×4“ hat. Die 100 Kilometer Piste sind schon „huppelig“. Erholen tun wir daher nach gut der Hälfte mit zwei Pausentagen weitgehend in „the middle of nowhere“, in den Bergen auf einer Höhe von 700 Metern. Ganz nach unserem Geschmack. Abgeschlossen wird diese Etappe dann mit einem „Verarbeitungsnachmittag“ vor den Toren von Berat. Am Ufer des Flusses Osum stehend schreiben wir Tagebuch und sortieren Fotos. Dabei schauen uns sogar die Kühe über die Schulter.

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30.07.2019, Gjirokaster

26.07.2019 bis 30.07.2019, Albanien, Borsh bis Gjirokaster

Nach Albanien nur wegen des Mittelmeeres zu fahren, wäre die lange Anreise nicht wert. Das Land gilt als eins der letzten Offroad-Paradise Europas und auch wir wollen uns nun nach den ruhigen Strandtagen auf Pisten (die Standardstraße im Land) fortbewegen. Schon in Borsh verlassen wir die Asphaltstraße und arbeiten uns im Zickzack-Kurs über die Hügel und Berge ins Landesinnere vor. Ziel ist die Stadt Gjirokaster. Es läuft auf der Piste besser als erwartet. GeU macht sich bestens, bis auf ein neues, aber handhabbares Problem mit den Bremsen! Wir waren aufgrund unserer Erlebnisse von vor zwei Jahren auf einer albanischen Bergpiste etwas nervös. Die Mitfahrerin zeigt die schwächsten Nerven – erwartungsgemäß, findet aber auch großen Gefallen beim Schaukeln durch tolle Berglandschaft.

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26.07.2019, Borsh

16.07.2019 bis 26.07.2019, Italien, Fusina, bis Albanien, Borsh

Das Ionische Meer ist keine zehn Meter von unserem GeU entfernt. Wir stehen wie vor zwei Jahren in Borsh direkt auf dem Strand und genießen „das Nichtstun“, naja, nennen wir es mal Urlaub am Strand. Sechs Tage dient uns GeU hier als „Strandlaube“. Geplant waren drei Nächte, sechs wurden es. Es war zu schön hier. Zuvor hatten wir eine ruhige Fährfahrt mit der Asterion II von Venedig nach Igoumenitza und eine unkomplizierte Einreise nach Albanien mit ersten Besichtigungen von Butrint und der Karstquelle „Blue Eye“.

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16.07.2019, Fusina

03.07.2019 bis 16.07.2019, Deutschland, Berlin bis Italien, Fusina

Am 14. Tag on Tour ist endlich Zeit, auf die ersten zwei Wochen zurückzublicken und sie mit Text und Fotos „zu verarbeiten“. Wir sind inzwischen in Italien und warten auf dem Campingplatz im kleinen Örtchen Fusina mit Blick auf Venedig auf unsere Fähre nach Griechenland. Diese liegt 500 Meter Luftlinie von uns schon bereit und soll uns morgen um 12 Uhr ins südöstliche Europa bringen. Doch was haben wir bis hierher erlebt?

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19.06.2019, Deutschland

Bald geht’s los! Vorher noch Bremsflüssigkeit wechseln, den Drehzahlmesser wieder ans Laufen kriegen und die Wasserpumpe im Wohnabteil tauschen …